| Beschaffungsrelevante Informationen |
|
|
|
| Geschrieben von: Zoran Trajkovic | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 06. Oktober 2008 um 15:45 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wieviel Speicher Sie benötigenWissen Sie eigentlich, ob Sie genügend Arbeitsspeicher in Ihrem Rechner eingebaut haben? Wir klären Sie darüber auf, ob das RAM-Volumen Ihres Systems zufriedenstellend funktionieren kann, oder ob Sie die Kapazitäten erweitern sollten. Dazu präsentieren wir Ihnen zunächst eine Liste von Richtwerten, die dem allgemeinen Standard entsprechen, sowohl für Desktop Computer, als auch für Server. Falls Sie es ganz genau wissen möchten, können Sie auch weiter unten Ihren Speicherbedarf individuell ermitteln. Somit können Sie sich auch darauf verlassen und überprüfen, dass wir Ihnen keine Richtwerte mitteilen, die zu hoch gegriffen sind. Da unterschiedliche Systeme verschieden viel RAM benötigen, ist es zunächst einmal wichtig zu klären, in welchem Umfeld der Arbeitsspeicher eingesetzt werden soll. Dazu ist es sinnvoll, folgende drei Fragen zu beantworten:
Falls es sich bei dem fraglichen System um einen Server handelt, fahren Sie mit dem Abschnitt über Speicheranforderungen von Servern weiter unten fort. Speicheranforderungen von Desktop ComputernWie viel Arbeitsspeicher Sie voraussichtlich benötigen werden, hängt von Ihrem Betriebssystem ab und welche Software Sie nutzen. Es ist allgemein verbreitet, dass ein für Büroanwendungen genutzter Computer nur sehr wenig Arbeitsspeicher benötigt. Dies entspricht allerdings nicht im Ansatz der Realität, oder zumindest müsste die Marke für "wenig" Arbeitsspeicher dann neu definiert werden. Diverse Softwareentwickler sind ständig bemüht, den Umfang ihrer Produkte zu erhöhen und neue Eigenschaften zu implementieren. Dies führt zwangsläufig zu einem erhöhten Speicherbedarf, weil die Entwickler mittlerweile von einem Mindeststandard von 256MB in einem System ausgehen. Diese 256MB werden aber in aller Regel nicht mehr ausreichen, wenn Sie noch einige andere Dinge mit dem Computer tun möchten. Musik hören, Filme sehen, Grafiken bearbeiten und selbst das Surfen im Internet treiben die Anforderungen an Ihr Speichervolumen nach oben. So können Sie bei einen Computer mit Multimediaanwendungen oder anspruchsvollen Spielen einen Standard von wenigstens 512MB voraussetzen. Es ist üblich, dass Sie optimale Ergebnisse erst ab 1GB, bei Windows Vista ab 2GB und mehr erreichen. Windows VistaMicrosoft hat in einem ersten Statement im September 2005 erste Zahlen für den Ressourcenverbrauch von Windows Vista genannt. Demnach können die Grundfunktionen von Windows Vista erst mit 512MB Arbeitsspeicher genutzt, der vollständige Optionspool ab 1GB RAM genutzt werden. Hierbei ist dringend zu beachten, dass es sich dabei lediglich um den Verbrauch des Betriebssystems handelt. Hinzu kommt noch der Verbrauch von RAM durch Programme des Endanwenders, der im Regelfall um ein Vielfaches größer ist, als der Verbrauch des Betriebssystems. Designer und Ingenieure, die den Rechner für CAD- und Renderingarbeiten einsetzen möchten, sollten hier mit einer Anforderung von 4GB und mehr rechnen. Da Windows Vista nach letzten Angaben erst im April 2007 erhältlich sein wird, sind endgültige Ergebnisse noch abzuwarten. Die Tests bei der Betaversion haben folgende Ergebnisse erzielt:
Windows XP und Windows 2000 ProfessionalWie Sie der Tabelle entnehmen können, handelt es sich bei den noch aktuellen Versionen von Windows noch um relativ begnügsame Systeme. Da Windows XP und Windows 2000 auf einer sehr ähnlichen Architektur aufbauen, ist der Speicherverbrauch praktisch identisch. Die hier angegebenen Werte entsprechen langjährigen Erfahrungswerten, wobei es im Einzelfall natürlich trotzdem Abweichungen geben kann. Im Zweifelsfall können Sie eines dieser Systeme auch mit lediglich 128MB RAM betreiben. Allerdings sollte der Fairness wegen noch erwähnt werden, dass so ein System sehr schnell an seine Grenzen stößt. Sobald Sie hier mehr als zwei Programme geöffnet haben, zwingen Sie das System schon in die Knie und es kommt zu unschönen Wartezeiten. Da die Windows-Plattformen weitestgehend den Spielesektor abdecken, möchten wir hier noch ein paar Worte diesbezüglich anbringen. Grundsätzlich kommt es natürlich auch hier wieder auf die Art des Spiels an. Einfache Adventure benötigen meistens nicht viel Speicher, kommen also ohne Probleme mit 512MB oder sogar 256MB aus. Anders sieht es dabei schon bei umfangreichen Strategie- und Rollenspielen aus. Bei diesen Spielen wird eine Vielzahl von Objekten im Arbeitsspeicher abgelegt, oft für jede Einheit im Spiel ein Objekt. Da aufgrund der neuen Dimensionierung - insbesondere durch das Onlinegaming - hier neue Maßstäbe bei der Anzahl von Einheiten gesetzt wurde, wird hier auch wesentlich mehr Arbeitsspeicher benötigt. So sollten Sie bei dieser Art von Spielen wenigstens 1GB RAM einbauen, damit Ihr Rechner die Lasten in jedem Fall tragen kann. Nichts verdirbt einem mehr den Spielspaß, als wenn das Spiel in der Entscheidungsphase anfängt zu stocken.
Linux, BSD und SolarisLinux und Solaris sind dafür bekannt, dass sie aufgrund der schier unglaublichen Funktionsvielfalt grundsätzlich mehr Arbeitsspeicher verbrauchen, als Windows. Dies ist allerdings nur bedingt korrekt. Zunächst zeigt sich in der Praxis, dass der Verbrauch "im Leerlauf" tatsächlich höher ist, als bei Windows. Allerdings zeigt sich bei der Intensivnutzung, dass der Arbeitsspeicher genial organisiert ist und im Ernstfall die Ressourcen vorbildlich verwaltet. Da die drei Systeme Windows in nichts nachstehen, sind unter normalen Bedingungen die Verbrauchskennzahlen nahezu identisch.
Mac OS X LeopardDas OS von Apple verwaltet den Arbeitsspeicher vollständig anders als alle anderen Betriebssysteme. Eine Ähnlichkeit gibt es zu einigen Derivaten von Linux, die eine Grundbibliothek laden, die später Child-Prozesse mit geringen Lasten verwalten. Das sorgt für eine zwar deutlich höhere Minimaleinrichtung, spart jedoch bei hoher Leistung unverhältnismäßig viel Arbeitsspeicher ein. Einige Updates in OS X Leopard sorgen für einen etwas erhöhten Speicherbedarf. Weitestgehend sind die Anforderungen aber identisch zum Vorgänger OS X Tiger. Allerdings hat sich im Zuge der letzten Updates ein neues Minimum eingependelt. So gelten seit OS X Panther nicht mehr 128MB, sondern 256MB als Grundvoraussetzung.
Speicheranforderungen von ServernBei Servern ist es weitaus schwieriger zu differenzieren, wie viel Arbeitsspeicher Sie einsetzen sollten. Das liegt unter anderem daran, dass Server auf bestimmte Aufgaben spezialisiert sind, die nicht alle die gleichen Anfoderungen an den Arbeitsspeicher stellen. Aber auch andere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Wir möchten Ihnen auch hier einige Richtlinien mit an die Hand geben. Vorher möchten wir Sie jedoch noch auf einige Kleinigkeiten hinweisen, die Ihnen helfen können Ihr System einzuordnen. Welche Funktion erfüllt der Server?Einige Server, unter anderem Fileserver und Webserver haben einen sehr hohen Speicherbedarf und verlangen wenigstens 1GB RAM. Der Grund dafür ist, dass jene Server sehr häufig und in großem Umfang auf die selben Daten zurückgreifen. Es ist vorteilhaft, wenn diese Daten bereits im RAM liegen und nicht jedes Mal von der Festplatte gelesen werden müssen. Ganz besonders macht sich dies bemerkbar, wenn es sich um eine Vielzahl von sehr kleinen Dateien handelt. Aus diesem Grund ist es erforderlich eine hohe Kapazität für die Datenlagerung zur Verfügung zu stellen. Aber es gibt auch andere Server, wie Printserver, die lediglich eine Warteschlange von Druckaufträgen zu verwalten haben. Der Speicherbedarf bei diesen Servern ist weitaus geringer und erfordert selten mehr als 256MB. Welches Betriebssystem wird eingesetzt?Unterschiedliche Betriebssysteme benötigen unterschiedlich viel RAM. Server, die mit Windows betrieben werden, benötigen wegen der grafischen Oberfläche mehr Speicher, als ein Unix-System ohne grafische Oberfläche. Allerdings verbrauchen diese Systeme möglicherweise mehr Ressourcen bei anderen Aufgaben wie spawn-daemons. Wie Sie sehen, äußert sich der Speicherbedarf bei den Betriebssystemen an sehr unterschiedlicher Stelle. Wie stark wird der Server frequentiert?Server sind im Allgemeinen dazu angelegt, um zentrale Aufgaben für eine Vielzahl von Benutzern wahrzunehmen. Aber auch hier ist eben eine Vielzahl von Benutzern nicht gleich eine Vielzahl von Zugriffen. Ein Server, auf den alle fünf Minuten einmal zugegriffen wird, braucht nicht so viel Speicher, wie ein Server mit mehreren Anfragen pro Sekunde. Sie können es als einen Fakt hinnehmen, dass mehr Zugriffe auch mehr Arbeitsspeicher erfordern. Versuchen Sie daher einzuschätzen, ob die Anzahl der Zugriffe auf den Server dafür ausschlaggebend sein könnte, dass sein Potential nicht optimal zur Geltung kommt. Je höher Sie die Frequentierung des Servers einschätzen, desto höher ist der Richtwert, von dem Sie ausgehen können. Wie empfindlich ist die Reaktionszeit eines Servers?Bei einigen Servern ist die Antwortzeit des Servers ein wichtiges Kriterium. Wenn Sie eine Webseite besuchen, wünschen Sie, dass der Server schnell ein Ergebnis liefert. Um diese sensible Reaktionszeit zu minimieren, bauen viele Administratoren solcher Server weitaus mehr Arbeitsspeicher ein, als es im Durchschnitt erforderlich wäre. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe:
Der Betreiber eines solchen Servers kann es sich nicht leisten, dass der Server unter einer nicht kalkulierten Last zusammenbricht. Allerdings sind auch bei Webservern die Kompetenzen unterschiedlich verteilt, weshalb es recht schwierig ist, eine pauschale Empfehlung zu geben. In diesem Falle sollten Sie sich nach Möglichkeit von Experten beraten lassen. Unser Service steht Ihnen dabei natürlich auch gerne zur Verfügung. Wie starke und wie viele Prozessoren werden in dem Server eingesetzt?Prozessoren haben zwar eine andere Aufgabe als der Speicher, jedoch ist der Prozessor des Speichers engster Arbeitskollege. Daher sollten Sie darauf achten, dass ein angemessenes Verhältnis zwischen Prozessorleistung und Speicherkapazität besteht. Wenig Arbeitsspeicher bei hohen Prozessorleistungen bedeutet Ressourcenverschwendung, da die Prozessoren nicht die Kapazitäten bedienen, die sie bedienen könnten. Vorsicht beim KaufBevor Sie nun die Richtlinien in Augenschein nehmen, möchten wir noch eindringlich darauf hinweisen, dass bei einem Server noch ganz andere Kriterien als nur die Kapazität eine Rolle spielen. Auf gar keinen Fall sollten Sie einfach irgendein ein Modul kaufen, das möglichst die empfohlenen Kapazitäten abdeckt. Die RAM-Module in Servern genügen höchsten Qualitätsstandards - gemäß dem Motto: Das Beste ist gerade gut genug. Insbesondere gilt das für Server, die nicht abgeschaltet werden können, beispielsweise Game-, Name-, AntiSpam- und dedizierte Webserver. Falls Sie es in Erwägung ziehen Ihr System aufzustocken, lassen Sie sich in jedem Falle sachkundig von erfahrenem und geschultem Personal beraten. Dies sollten Sie sogar dann tun, wenn der Service kostenpflichtig ist, da Sie sich so eine Menge Ärger und - wenn Sie Glück haben - doppelte Kosten einsparen können. Das Team von Indusys berät Sie sogar kostenlos bei all Ihren Fragen. Einen Teil unseres Know Hows haben wir Ihnen online zur Verfügung gestellt. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich unbedingt mit Themen wie Methoden zur Fehlerkorrektur, Geschwindigkeitsmerkmalen und Geschwindigkeitsoptimierung auseinandersetzen. Falls Sie lieber direkt beraten werden möchten, stehen wir Ihnen natürlich auch telefonisch zur Verfügung. Der Verbrauch in Abhängigkeit vom BetriebssystemUnabhängig vom Speicherverbrauch gibt es seit längerer Zeit eine Kontroverse über das optimale Betriebssystem. Diese Diskussion soll nicht Bestandteil dieser Dokumentation sein und die aufgezeigten Alternativen besitzen lediglich beschreibenden Charakter. Als besonderes Merkmal soll jedoch der Unterschied bei Webservern herausgestellt werden. In aller Regel handeln Webserver mit sehr kleinen Dateien, die durch das ReiserFS um einiges schneller behandelt werden können, als von jedem anderen Dateisystem. An dieser Stelle kann viel Arbeitsspeicher gespart werden, weil der Dateizugriff ohnehin sehr schnell abläuft. Dieses Dateisystem steht allerdings nur unter den Derivaten von Linux und BSD zur Verfügung. Windows 2000 Server
Linux, BSD und Solaris
Wie Sie den Speicherbedarf individuell ermittelnBisher haben wir Ihnen lediglich Richtwerte präsentiert. Diese Richtwerte bedeuten aber noch nicht, dass Sie wirklich so viel RAM benötigen, oder möglicherweise weniger oder mehr. Wie können Sie also herausfinden, wie viel Arbeitsspeicher Sie für den Rechner benötigen, oder ob Sie bereits genug einsetzen? Bei einem Server sind häufig die Teilnehmer in Ihrem Netzwerk eine gute Informationsquelle. Wenn sie den Eindruck bekommen, dass Serverdienste langsamer ablaufen und sie länger auf Antworten warten müssen, werden sie den Netzwerkadministratoren möglicherweise darüber informieren. Allerdings funktioniert das nur bei einem Netzwerk mit überschaubarer Größe. Deutlich effizienter und zuverlässiger ist es, die Speichernutzung direkt dort zu prüfen, wo sie stattfindet, nämlich auf dem fraglichen Rechner. Jedes Betriebssysstem verfügt über mehr oder weniger hilfreiche Werkzeuge, die es dem Administratoren ermöglichen, die Ressourcennutzung anzuzeigen. Wenn Sie feststellen, dass der Arbeitsspeicher voll ausgenutzt wird und Kapazitäten auf den Massenspeicher verteilt werden, ist klar, dass zu wenig RAM vorhanden ist. Nach dieser Feststellung gilt es dann herauszufinden, wie viel Arbeitsspeicher ausgelagert wird. Diese Auslagerung hat einen speziellen Namen und wird Swapping genannt. Swapping bezeichnet also die Verlagerung von Informationen des RAM auf den Massenspeicher. Wir möchten an unserem Beispiel das Swapping veranschaulichen. Stellen Sie sich vor, dass der Schreibtisch mit Akten so überfüllt wird, dass ein Teil in den Aktenschrank geräumt werden muss, weil einfach kein Platz mehr zur Verfügung steht. Dies führt natürlich dazu, dass der sonst flüssige Betriebsablauf ins Stocken gerät, weil die Akten ständig aus dem Schrank geholt werden müssen. Da es nun einmal eine Tatsache ist, dass die Akten auf dem Schreibtisch nicht weniger werden, sondern tendentiell eher mehr, muss eine Alternative geschaffen werden. Diese Alternative könnte so aussehen, dass Sie den Schreibtisch vergrößern oder aufstocken, indem Sie ein Schnellregister für die aktuellen Dokumente verwenden. In jedem Fall werden Sie dafür sorgen, dass Akten, mit denen Sie ständig arbeiten müssen, schnell griffbereit sind. Um also in Ihrem Computer das Swapping zu verhindern, gibt es nur zwei Alternativen: Entweder Sie verringern den Bedarf an Arbeitsspeicher, oder Sie erhöhen seine Kapazitäten. In aller Regel hat der Administrator aber gar nicht diese Entscheidungsfreiheit, weil der meiste Speicherbedarf durch die Netzwerkteilnehmer entsteht. Daher ist eine Erhöhung der Speicherkapazität oft die einzige Möglichkeit, die optimale Leistung eines Systems zu erhalten. Wie das Swapping stattfindet, hängt vom Betriebssystem ab. Während UNIX-Systeme eine ganze Partition für Swapping vorsehen, benutzt Windows nur eine sogenannte "virtuelle Datei". In jedem Fall können Sie prüfen, wie viel Arbeitsspeicher das Swapping-Medium verbraucht, egal ob Datei, oder Partition. Sie sollten wenigstens so viel Arbeitsspeicher einbauen, dass der Swapping-Effekt vermieden wird, zuzüglich einer Reserve. Ein guter Richtwert für diese Reserve liegt bei etwa 50% der Swapping-Kapazität. Ein Beispiel: In Ihrem Fileserver befinden sich 256MB RAM. Sie öffnen das Programm, das die Ressourcenverwaltung anzeigt. Die Anzeige sieht häufig eine Tabelle vor, die die Prozessorleistung in Prozent und den Speicherverbrauch in KB, und/oder ebenfalls in % anzeigt. In einigen Extremfällen könnte die Anzeige etwa so aussehen:
Mit dieser Information können Sie feststellen, dass zu wenig RAM vorhanden ist, weil der Arbeitsspeicher komplett ausgereizt wird. Dieses Beispiel ist jedoch sehr unrealistisch, da es praktisch nie zu einer exakt 100%igen Auslastung kommt. In aller Regel wird nämlich aus Sicherheitsgründen bereits bei 95% Last geswappt. Hinzu kommt, dass die Anzeige nur für den Augenblick gilt und wir nicht erfahren, ob - falls die Auslastung beispielsweise nur 60% anzeigt - es vorher möglicherweise doch schon einmal zu Swapping gekommen ist. Als nächstes ist daher zu prüfen, wie viel Arbeitsspeicher geswappt wird, oder wurde. Tun Sie das, indem Sie sich die Größe der Swap-Partition, bzw. der Auslagerungsdatei anzeigen lassen. Eine realistische Anzeige ist beispielsweise
Angenommen die Auslagerung beträgt 150MB, dann würde die Rechnung folgendermaßen verlaufen:
In diesem Beispiel sind wir rechnerisch auf einen Erweiterungswert von 225MB gekommen. Nun gibt es aber keine 225MB-Module, weshalb wir die nach oben hin gesehen nächste Kapazitätsgröße gewählt haben. Eine Orientierung nach unten ist nicht sinnvoll, weil der nächst kleinere Wert nur halb so viel Speicherkapazität bietet, wie der höhere. In unserem Falle wären das nur 128MB, was nicht einmal dazu reichen würde, das aktuelle Swapping-Problem zu lösen. Falls Sie rechnerisch festgestellt haben, dass Sie, wie wir, die Speicherkapazität verdoppeln möchten, gibt es noch eine Alternative zu einem 256MB-Modul. Im Allgemeinen gibt es bei der Verwendung mehrerer Speichermodule einen Leistungsverlust, der bei der Speicherorganisation entsteht. Diesem Verlust wird in professionell administrierten Systemen vorgebeugt, indem das alte Modul durch ein Modul der doppelten Größe ersetzt wird. In unserem Fall würden wir also ein 512MB-Speichermodul erwerben und das alte Modul entfernen. Jedoch sei gesagt, dass das System auch mit zwei 256MB-Modulen stabil funktionieren würde, nur eben nicht mit der optimalen Leistung. FazitDer Speicherbedarf für Ihr System hängt von mehreren Faktoren ab, die alle berücksichtigt werden sollen. Wie immer gilt: Falls Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie sich lieber die Zeit für eine qualifizierte Beratung nehmen, anstatt intuitiv einzukaufen. Sind Sie sich allerdings nun sicher, wie viel Arbeitsspeicher Sie benötigen, ist es an der Zeit Ihren Modultyp zu ermitteln. Sie werden später feststellen, dass sich das von uns vorgestellte Konzept auch bei Ihnen bewährt. Lesen Sie das Kapitel Modultypen, um zu erfahren, welche Art von Modulen es gibt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Oktober 2008 um 15:35 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||




Wieviel Speicher Sie benötigen